Der letzte Weg...

Bin ich dereinst gebrechlich und schwach

und quälende Pein hält ständig mich wach.

 

Was du dann tun musst, tu es allein,

die letzte Schlacht wird verloren sein.

 

Das du sehr traurig, verstehe ich wohl,

deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.

 

An diesem Tag, mehr als jemals geschehen,

muss deine Freundschaft das Schwerste bestehen.

 

Wir lebten zusammen in Jahren voll Glück,

Furcht vor dem Muss, es gibt kein zurück.

 

Du möchtest doch nicht, das ich leide dabei,

drum gib, wenn die Zeit kommt bitte mich frei.

 

Begleite mich dahin, wohin ich gehen muss,

nur, bitte bleib bei mir, bis zum Schluss.

 

Halt mich nur fest und red mir gut zu,

bis meine Augen kommen zur Ruh.

 

Mit der Zeit, ich bin sicher, wirst du es wissen,

es war deine Liebe, die du mir erwiesen.

 

Vertrauendes Wedeln, ein letztes Mal,

du hast mich befreit, von Schmerzen und Qual.

 

Gräme dich nicht, wenn du es einst bist,

der Herr dieser schweren Entscheidung ist.

 

Wir waren beide so innig vereint,

es darf nicht sein, das dein Herz um m ich weint...

 

                                                                      Unbekannt